Überspringen zu Hauptinhalt
Mewa Textilkreislauf

Mewa

Gemeinsam den Kreislauf schließen: Textilrecycling im europäischen Schulterschluss

Schwechat, 15. Juni 2026: Mewa, Anbieter von Berufs- und Schutzkleidung im Rundum-Service, engagiert sich im europäischen Branchenverband European Textile Services Association (ETSA) für das Recycling von Textilien. Gemeinsam mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren Partnern wird auf Verbandsebene daran gearbeitet, ausgediente Textilien wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Langlebigkeit, Wiederverwendung, Reparaturfähigkeit und Recycling sind laut EU die zentralen Prinzipien einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Auch im Textilbereich gilt: Je länger Produkte genutzt werden, desto geringer sind Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen.

Das Geschäftsmodell der Textildienstleistung setzt genau hier an: Betriebstextilien wie Arbeitskleidung, die im Rundum-Service bereitgestellt, gewaschen, repariert und wiederangeliefert werden, sind auf eine besonders lange Nutzungsdauer ausgelegt. Durch fachgerechte Pflege, Reparaturen und Wiederverwendung bleiben sie möglichst lange im Umlauf. Firmen, die Arbeitskleidung nicht kaufen, sondern im Rundum‑Service beziehen, leisten so bereits heute einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Herausfordernd bleibt jedoch der letzte Schritt im Kreislauf: das Recycling. Hochwertige Berufsbekleidung besteht aus komplexen Mischgeweben und funktionalen Details wie Taschen oder Reflexelementen. Diese Qualität, die im Nutzungskreislauf ein Vorteil ist, macht das Recycling technisch anspruchsvoll.

Um hierfür tragfähige Lösungen zu entwickeln, engagiert sich Textil-Service-Anbieter Mewa im Netzwerk der ETSA für das Recycling von Berufskleidung. Als europäischer Branchenverband bündelt ETSA die Expertise der Textildienstleister und bringt sie in die politische und fachliche Debatte auf EU‑Ebene ein. Die Unternehmensgruppe Mewa wiederum bietet in mehreren europäischen Ländern Berufs- und Schutzkleidung an. „Nur im Schulterschluss der Branche lassen sich Rahmenbedingungen schaffen, die textile Kreisläufe auch am Ende des Produktlebens schließen“, begründet Björn Scheel, COO bei Mewa und Boardmitglied der ETSA, das Engagement der Unternehmensgruppe.

Deshalb arbeitet Mewa aktiv in einer ETSA‑Initiative mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren europäischen Textildienstleistern daran, ausgediente Berufskleidung wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Die Textilien werden mechanisch recycelt und als Materialien etwa für Dämmstoffe im Bauwesen oder für Anwendungen in der Automobilindustrie weiterverwendet. Das reduziert nicht nur Abfälle, sondern bereichert auch den Beschaffungsmarkt für recycelte Materialien im B2B‑Bereich.

Parallel treibt Mewa weitere Forschungsprojekte rund um Recycling und ökologische Nachhaltigkeit voran. Im vom deutschen Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekt TheKey wird daran gearbeitet, durch chemisches Recycling Mischgewebe wieder in PET- und Baumwollanteile zu trennen. Ziel ist es, Recyclingfasern so künftig als echten Rohstoff für neue Textilien nutzbar zu machen. „Ein wirklich geschlossener Kreislauf endet nicht mit der letzten Nutzung“, so Dr. Diana Wolf, Forschung und Entwicklung für Umwelt- und Verfahrenstechnik bei Mewa. „Er beginnt dort, wo gemeinsam neue Lösungen entstehen.“ Die Zusammenarbeit im ETSA‑Netzwerk ist für sie daher ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer leistungsfähigen, europäischen Kreislaufwirtschaft für Textilien.

Mewa

Die Mewa-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden gehört zu den führenden Anbietern für Betriebstextilien im Rundum-Service in Europa. Schwerpunkt des Angebots sind Putztücher sowie Berufs- und Schutzkleidung für Industrie, Handwerk, Gastronomie und den Gesundheitssektor. Die B2B-Dienstleistung umfasst die Beratung, Bereitstellung, Pflege, Reparatur und den Austausch der Textilien nach zertifizierten Qualitäts-, Hygiene- und Sicherheitsstandards. Europaweit tragen über 1,1 Millionen Beschäftigte Berufskleidung von Mewa, 3,1 Millionen nutzen zum Reinigen von Anlagen und Maschinen Mewa-Mehrwegtücher. Mit 53 Standorten und über 6.000 Mitarbeitenden versorgt das Familienunternehmen über 200.000 B2B-Kunden. Der Umsatz lag 2024 bei 937,9 Millionen Euro. In Österreich betreut Mewa rund 8.400 Kunden. Der Umsatz lag in Österreich 2024 bei 46,7 Millionen Euro.

Mewa wurde 1908 gegründet und ist Pionier des nachhaltigen Textil-Service. Die Unternehmensstrategie ist konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Für seine Kundenorientierung sowie sein Qualitäts- und Ressourcenmanagement wurde Mewa mehrfach ausgezeichnet. Mewa Österreich erhielt für 2025/26 bereits zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung „Business Superbrand“. Die Tageszeitung Kurier zeichnete Mewa Österreich für „Nachhaltiges Engagement 2025“ aus.

Weitere Informationen:

mewa.at
mewa.at/presse
facebook.com/MEWADienstleistung
instagram.com/mewa_textilservice
linkedin.com/company/mewa-textil-management

 

Pressekontakt

CAT Communications
2340 Mödling
Demelgasse 21
Catrin Meyringer
Mobil 0043 664 503 77 67
catrin.meyringer@catcom.at

 

Bild: VTT Studio / iStock / Getty Images Plus

 

An den Anfang scrollen