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Mewa Putztuch Servicekreislauf

Mewa

Kreislauf statt Sondermüll

Wie mit einem textilen Putztuch-Service Entsorgungskosten gespart werden können

Schwechat, 30. April 2026: Vor dem Hintergrund steigender Entsorgungsgebühren, strengerer Umweltauflagen und eigener Nachhaltigkeitsziele prüfen immer mehr Industrie- und Handwerksbetriebe alternative Lösungen zu Einwegmaterialien, wie sie zum Beispiel zum Reinigen von Maschinen und Werkzeugen verwendet werden. Hier können textile Mehrwegsysteme wie Putztücher, Ölauffangmatten oder Schonbezüge für den Innenraum von Kraftfahrzeugen einen wertvollen Beitrag leisten, um Industrieabfälle deutlich zu reduzieren und damit Entsorgungskosten zu senken. Praxisbeispiele zeigen, dass Putztuch-Services dazu beitragen können, Ressourcenverbrauch und Emissionen zu verringern sowie Abläufe in der Produktion zu optimieren.

Ein zentraler Faktor ist die Langlebigkeit und damit häufige Wiederverwendbarkeit von Textilien. Mehrwegputztücher, die der Dienstleister Mewa anbietet, können beispielsweise bis zu 50-mal gewaschen und erneut eingesetzt werden. Im Vergleich zu Einwegtüchern sinkt der Materialverbrauch damit um das Fünf- bis Achtfache. Das Mewa-Putztuchsystem, das in über 150.000 Betrieben europaweit eingesetzt wird, verhindert jährlich die Entstehung mehrerer Tausend Tonnen gefährlicher Abfälle, die andernfalls aufgrund der Verunreinigung mit Ölen und Schmierstoffen gemäß Gefahrstoffverordnung entsorgt werden müssten. Solange sich Putztücher von Mewa im Servicekreislauf befinden, gelten sie hingegen nicht als Abfall im Sinne des europäischen Abfallrechts, sondern werden vom Dienstleister gewaschen und wieder eingesetzt. Zusätzlich trägt der Einsatz zertifizierter Sicherheitscontainer zur Lagerung verschmutzter Mehrwegtextilien dazu bei, potenzielle Gefahrenquellen im Betrieb zu vermeiden.

Abfallmenge halbiert, Entsorgungskosten reduziert

Welche Effekte sich daraus in der Praxis ergeben können, zeigt das Beispiel des portugiesischen Unternehmens Bloco Gráfico. Die Druckerei des Verlagshauses Porto Editora verfolgt seit Jahren eine nachhaltige Modernisierung ihrer Produktion und nutzt seit 2012 den Putztuch-Service von Mewa. „Wir konnten, als wir die textilen Putztücher einführten, den kontaminierten Abfall sofort um mehr als 50 % reduzieren und damit unsere Abfallentsorgungskosten um 15 % senken“, berichtet Einkaufsleiter Nuno Oliveira. Zuvor setzte das Unternehmen zur Reinigung von Maschinen und Druckplatten ein Papiervlies ein, das anschließend als Sondermüll entsorgt werden musste. Mit Gebühren von über 300 Euro pro Tonne stellte dies den größten Posten bei den Abfallkosten dar, so Oliveira.

Optimierte Produktionsprozesse

Auch für die Druckerei Rainer Herrmann GmbH in Weinsheim/Rheinland-Pfalz kommt außer Mehrwegtüchern von Mewa nichts in Frage. „Wir achten auf Nachhaltigkeit“, erklärt Geschäftsführer Axel Herrmann. „Wir erzeugen so wenig Fehldrucke wie möglich, setzen FSC-zertifiziertes Papier und mineralölfreie Druckfarben ein. Der Service von Mewa passt gut in dieses Konzept.“ Kontaminierte Tücher, beispielsweise mit Farben, Drucköl, Verdünner, Druckgelee oder Rapid-Trockner, werden bei Mewa umweltgerecht behandelt. Axel Hermann: „Das Kreislaufsystem funktioniert ohne mein Dazutun und ist absolut kalkulierbar. Was will ich mehr?“

Kreislaufwirtschaft beginnt in der Herstellung

Die nachhaltige Ausrichtung der Mewa Dienstleistung beginnt bereits in der Produktion der Putztücher. So bestehen die eingesetzten Garne zu 50 Prozent aus recycelten Materialien. Beim Webprozess entstehende Baumwollflusen werden nicht entsorgt, sondern beispielsweise als Dämmmaterial in der Automobilindustrie weiterverwendet. Bei den Garnspulen kommen Mehrweg-Papphülsen zum Einsatz. Produziert werden die Putztücher in der unternehmenseigenen Weberei im nordhessischen Immenhausen.

Nachhaltigkeit als unternehmerisches Prinzip

Auch alle weiteren Aufbereitungs- und Logistikprozesse des Mewa Mehrwegsystems folgen dem Nachhaltigkeitsprinzip. Ein zentrales Element ist die energetische Nutzung der aus den Tüchern ausgewaschenen Schmutzstoffe. Dadurch lassen sich bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs für die Trocknung der Putztücher decken. Technische Maßnahmen wie Hochtemperatur-Brennkammern und moderne Rauchgasreinigungssysteme sorgen dafür, dass die Belastung der Abluft die gesetzlichen Anforderungen sogar unterschreitet. Weitere Einsparungen von Primärenergie werden durch Wärmerückgewinnung in Wasch- und Trocknungsanlagen sowie durch den schrittweisen Ausbau von Photovoltaik erzielt. Parallel stellt das Unternehmen seinen Fuhrpark sukzessive auf alternative Antriebsformen um, mit dem Ziel einer klimaneutralen Distribution. Auch beim Wasserverbrauch setzt das Mewa-System auf Kreislaufprinzipien. Spezielle Aufbereitungstechniken reduzieren den Frischwassereinsatz im Vergleich zu konventionellen Verfahren um bis zu 50 Prozent. Das Abwasser erreicht in den unternehmenseigenen Anlagen einen Reinigungsgrad von bis zu 99,8 Prozent. Waschmittel und Tenside werden bedarfsgerecht dosiert.

Mewa

Die Mewa-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden gehört zu den führenden Anbietern für Betriebstextilien im Rundum-Service in Europa. Schwerpunkt des Angebots sind Putztücher sowie Berufs- und Schutzkleidung für Industrie, Handwerk, Gastronomie und den Gesundheitssektor. Die B2B-Dienstleistung umfasst die Beratung, Bereitstellung, Pflege, Reparatur und den Austausch der Textilien nach zertifizierten Qualitäts-, Hygiene- und Sicherheitsstandards. Europaweit tragen über 1,1 Millionen Beschäftigte Berufskleidung von Mewa, 3,1 Millionen nutzen zum Reinigen von Anlagen und Maschinen Mewa-Mehrwegtücher. Mit 53 Standorten und über 6.000 Mitarbeitenden versorgt das Familienunternehmen über 200.000 B2B-Kunden. Der Umsatz lag 2024 bei 937,9 Millionen Euro. In Österreich betreut Mewa rund 8.400 Kunden. Der Umsatz lag in Österreich 2024 bei 46,7 Millionen Euro.

Mewa wurde 1908 gegründet und ist Pionier des nachhaltigen Textil-Service. Die Unternehmensstrategie ist konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Für seine Kundenorientierung sowie sein Qualitäts- und Ressourcenmanagement wurde Mewa mehrfach ausgezeichnet. Mewa Österreich erhielt für 2025/26 bereits zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung „Business Superbrand“. Die Tageszeitung Kurier zeichnete Mewa Österreich für „Nachhaltiges Engagement 2025“ aus.

Weitere Informationen:

mewa.at
mewa.at/presse
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Pressekontakt:

CAT Communications
2340 Mödling
Demelgasse 21
Catrin Meyringer,
Mobil 0043 664 503 77 67
catrin.meyringer@catcom.at

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